Marie Corelli und ihre drei Haustiere

Ein sehr schöner Spruch zum Thema Haustiere und Ehemann wusste Marie Corelli:

Marie CorelliIch habe nie geheiratet,
denn es gab keinen Anlass.
Ich habe drei Haustiere,
die dieselbe Funktion
erfüllen wie ein Ehemann:
einen Hund, der jeden Morgen knurrt,
einen Papagei, der den ganzen Nachmittag flucht,
und eine Katze, die nachts spät nach Hause kommt.

Marie Corelli Lebensdaten und Werke

Marie Corelli wurde 1855 geboren. Die englische Bestellerautorin starb 1924. Eigentlich hieß die britische Okultistin und Schrifsteller Mary Mackay, bekannt war sie auch als Minnie Mackay. Geboren wurde sie in London (1. Mai 1855), sie starb am 21. April 1924 in Stratford-upon-Avon.

Ihr Vater war Chalres Mackay, ihre Mutter Elizabeth Mills. Mary war unehelich. Dennoch erhielt das Mädchen eine gute Erziehung.

Marie Corelli schrieb einige Werke, die so beliebt waren, dass sie zum Teil in der Stummfilmzeit verfilmt wurden:

  • 1887. Thelma: 1916 (A Modern Thelma) mit Vivian Martin, 1918 mit Malvina Longfellow, 1922 mit Jane Novak
  • 1890. Wormwood: 1915 mit John St. Polis
  • 1895. The Sorrows of Satan: 1917 mit Owen Nares und Gladys Cooper, 1926 mit Adolphe Menjou und Lya de Putti
  • 1902. Temporal Power: 1916 (Il potere sovrano)
  • 1904. God’s Good Man: 1919 mit Basil Gill
  • 1908. Holy Orders: 1917 mit Malvina Longfellow
  • 1914. Innocent: 1921 mit Basil Rathbone
  • 1918. The Young Diana: 1922 mit Marion Davies

Ihr Leben diente als Inspiration für den Kinofilm Angel – Ein Leben wie im Traum (Originaltitel: Angel) von François Ozon aus dem Jahr 2007. Das Drehbuch schrieben Martin Crimp und Ozon selbst nach dem gleichnamigen Roman der britischen Schriftstellerin Elizabeth Taylor (1957), der sich seinerseits an der Biografie von Marie Corelli orientierte. In diesem Film geht es um ein junges Mädchen, Angel, die in bescheidenen Verhältnissen lebt, sich dennoch aber dem traum von einer großen Karriere als Schriftstellerin erlaubt. Dafür wird sie allerdings belächelt. Aber sie hat Erfolg und wird zu einer erfolgreichen Schriftstellerin.

Marie Corelli  – The Sorrows of Satan

Marie Corellis Werk The Sorrows of Satan (Satans Sorgen) wurde gleich zwei Mal als Stummfilm umgesetzt. Einmal 1917 und einmal 1926. Bei Youtube kann man das Werk von 1926 in Augenschein nehmen:

Mehr Weisheiten, Sprüche und Zitate rund um den Hund.

 

 

1 Kommentar

  1. Der SW-Film ist ja lustig. Ich gucke ja eigentlich keine Horrorfilme, aber ich glaube, ich kann trotz des Filmchens gleich ganz gut schlafen. Das soll aber auch mein letzter Kommentar für heute gewesen sein. Danke für die vielen Infos hier rund um meine vierbeinigen Freunde. LG Sandra

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