Tiere werden schon lange im Dienste der Wissenschaft ausgenutzt. So gibt es Tierversuche um Kosmetik zu testen oder auch auch um Medizin auszuprobieren. Der Beagle erlangte traurige Berühmtheit, da er wegen seinem ausgeglichenem Wesen besonders gerne für Tierversuche benutzt wird. So gibt es einen Verein Laborbeaglehilfe und 2013 wurde diese Hunderasse zum Versuchtier des Jahres gewählt.

Hunde in der Raumfahrt.Aber nicht nur zum Testen von Kosmetik oder für Experimente rund um die Entwicklung neuer Medizin kamen Hunde (Affen, Katzen, Mäuse und andere Tiere ebenso) schon zum Einsatz. In den Anfängen der Raumfahrt, als sich die Wissenschaft noch nicht so sicher war, ob es überhaupt möglich war, dass Leben im Weltraum bzw. in der Schwerelosigkeit überstehen konnte, wurden nicht nur Affen in Raketen gesetzt, um genau dies auszutesten, sondern eben auch Hunde und im geringen Maße auch Katzen. Im Wettlauf ins All bzw. beim Wettlauf zum Mond mussten auch einige Hunde (Katzen, Affen und andere Tiere) ihr Leben lassen. Die bekanntete Hündin im Weltraumprogramm der Sowjets war dabei Leika.

Erste Katze im Weltraum.

Während die US-Amerikaner bei ihrer Weltraumforschung vor allem auf Affen setzten, die Franzosen einige Weltraum-Katzen im Programm hatten und sogar eine Katze in den Weltraum schossen (sie überlebte immerhin), waren die Versuchstiere bei den Sowjets eben die Hunde. Weltberühmt wurde auch Leika, das erste Lebewesen, dass vom Menschen gezielt in eine Umlaufbahn um die Erde befördert wurde. Im Rahmen der sowejtischen Sputnik 2 Mission wurde Laika an Bord eines Raumflugkörpers in das Weltall geschickt. Eine lebendige Rückkehr war nicht geplant.

Siehe auch Zeitleiste Wettlauf zum Mond.