Ich war heute im Tierheim – Pflegehundefamilie

Ich bin seit heute um eine Pflegehundefamilie reicher. Und das kam so: Der Start dieser Hundeinfoseite Hunde Tipps wurde ja überschattet vom Tod meines eigenen Hundes, eines Labradors. Und das war erst im November. Natürlich möchte ich im Moment noch keinen eigenen neuen Hund, dafür bin ich viel zu traurig. Das ist das erste Mal, seit 1997, das ich ohne Hund bin.

Aber so ganz ohne vier Pfoten und einer Fellnase ist es natürlich auch nicht schön.

Vor ein paar Tagen kam jemand auf mich zu, die von einer Hündin mit Welpe in einem Tierheim hier vor Ort erzählte. Der Welpe wäre erst wenige Tage alt und eigentlich könnten die beiden dort nicht wirklich bleiben, denn da wäre es zu laut und zu unruhig.

Ich fuhr mit, schon zu 90 Prozent überzeugt, so kurz vor Weihnachten auch mal was Gutes tun zu wollen und kam natürlich mit acht Pfoten mehr zurück.

Hier ein Bild von den beiden, aufgenommen noch im Tierheim, meine Pflegehundefamilie besteht aus Hündin und keine zwei Wochen alter Welpe (hat sogar noch die Augen fest zu):

Pflegehundefamilie aus Tierheim.
Pflegehundefamilie aus Tierheim.

Von den beiden Hunden wird es hier natürlich auch zukünftig das eine oder andere Bild geben, wie zum Beispiel auf dieser Seite hier:

Welpen und Welpenentwicklung.

Und natürlich werden die mit den beiden gemachten Erfahrungen auch hier einfließen.

Wer Tieren etwas Gutes tun möchte, muss natürlich nicht gleich Pflegestelle werden. Geht ja auch nicht. Noch ist der Welpe zum Beispiel äußerst pflegeleicht, weil sich seine Mama um alles kümmert, aber spätestens wenn er durch die Gegend wuselt und Pfützen hinterlässt, wird das ganze ja auch arbeitsintensiv 🙂

Hunden helfen

Gutes tun kann man natürlich immer auch mit Geld oder mit Hundefutter (es gibt bei vielen Supermärkten in Deutschland Sammelboxen für Tierheime im Kassenbereich). Oder wer in Urlaub fliegt, sollte vorher mal schauen, ob für die Urlaubsregion nicht vielleicht Flugpaten gesucht werden und sich an die dortigen Tierschutzorganisationen wenden. Hunde dürften nicht alleine auf Flugreise gehen, es braucht schon einen Menschen, der sie mitnimmt. Bei den meisten Flugpatenschaften muss man sich selbst aber um nichts kümmern, man gibt einfach nur an, wann man fliegt und die Flugdaten, die Tierschutzorganisation bucht und bezahlt dann den Flug für den Hund, ist beim einchecken mit dabei und wartet am Zielflughafen dann, um den Hund in Empfang zu nehmen.

2 Kommentare

  1. Die beiden sehen ja super süß aus! Und deine Aktion finde ich richtig klasse. Ich engagiere mich auch ab und zu bei einem ehrenamtlichen Tierschutzverein. Leider fehlt es dort häufig an qualifiziertem Personal. Viele Menschen sind eben doch zu egoistisch…

    • Aber lieber jemand, der erst mal egoistisch ist, als jemand, der einem Tier kurz Hoffnung macht, um es dann wieder ins Tierheim abzuschieben. Leider auch schon erlebt … seufz.
      Danke für Deinen Kommentar. Grüße, Anabell

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