Hunde und die lauteste Nacht des Jahres – Jahreswechsel steht an

Heute steht sie an, die Kombination Hunde und die lauteste Nacht des Jahres: Silvester. Für viele Haustiere, Hunde wie Katzen und alle andere Tiere mit Ohren und der Möglichkeit Stress zu empfinden, wenn es laut wird, ist diese Nacht alles andere als schön.Besonders schlimm: Die meisten Menschen böllern eben nicht um Mitternacht zum Jahreswechsel, der Krach fängt bereits Tage vorher an, spätestens zum offiziellen Verkaufsstart der Raketen und Krachmacher. Da wird Gassigehen mit einem schreckhaften Hund schon mal zum Hindernislauf. Zu einem unangenehmen für beide Seiten, vor allem, wenn der Hund dann vor Panik auch gerne Fluchtgedanken bekommt und sich in die Leine wirft.

Hunde und die lauteste Nacht des Jahres

Wo wir schon beim ersten Tipp wären, um den Jahreswechsel möglichst unbeschadet auch mit Vierbeiner zu überstehen:

Hund immer anleinen. Selbst in einem verlassend wirkendem Industriegebiet können sie plötzlich auftauchen: Väter mit Kindern, Halbstarke, die genau wissen, dass noch nicht geböllert werden darf. Macht man sie auf die Angst des Hundes aufmerksam, hört man meist nur blöde Kommentare, meist mit dem Hinweis, es wäre ja nur einmal im Jahr, oder man wäre eben zuerst da gewesen.

Außerdem wird zwar rund um die Uhr geböllert, aber es gibt Zeiten und Orte, wo besonders viel Krach ist. Diese sollte man natürlich meiden. Gerade bei Raketen gilt ja: Die möchten die meisten der Abschießer auch leuchten sehen, also ist es da meist schon etwas dunkler.

Im Haus gilt dann Schotten dicht: Rolladen runter, Fenster zu und Vorhänge auch davor. Fernseher an und hier unbedingt auf das Programm achten. Einen Sender einzuschalten, der dann irgendwann das Silvesterfeuerwerk überträgt ist eher ungünstig. Wer eine Lieblingsserie hat, die der Hund ja im Laufe der Zeit auch kennen gelernt hat, sollte diese anschalten, zumindest in der heißen Phase rund um Mitternacht.

Radio und Fernseher helfen

Radio oder Fernsehen helfen auch, wenn man in den Tagen aus dem Haus möchte und möglichen Bölller-Krach vorbeugen will. Ich bevorzuge übrigens den Fernseher, gerade wenn es dunkel ist, da dieser auch plötzliches Aufleuchten übertüncht.

Ist der Hund sehr schreckhaft, sollte man überlegen zu Hause zu bleiben oder eine Betreuung zu organisieren, die der Hund auch kennt. Am besten ist natürlich, wenn man selbst zu Hause bleibt.

Für die Silvesternacht sollte man sich dann mit Leckerlis eindecken. zwar gibt es auch Hunde, die dann so verschrocken sind, dass ihnen selbst ihr liebstes Lieblingsleckerli völlig egal sind, aber viele Hunde lassen sich auch ablenken.

So, das war es mit den ersten Tipps rund um Silvester und Raketenlärm. Demnächst folgt noch ein ausführlicher Artikel mit noch mehr Tipps. Aber da heute Abend ja Silvester ansteht, wollte ich diese vor dem Jahreswechsel noch los werden. Und so ist der Artikel Hunde und die lauteste Nacht des Jahres entstanden.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern von Hunde Tipps mit und ohne Hunde, Katzen und anderen Haustieren einen ruhigen Jahreswechsel 2017/2018.

Und freue mich schon auf den 1. Januar, den Neujahrstag. Auch wenn ich sicherlich mitten in der Nacht erst zur letzten Runde mit den Hunden rausgehen werde, dann wenn es endlich ruhiger ist und so den Abendspaziergang nachholen werde, am 1. Januar geht es dann zum Sonnenaufgang raus: Den Kopf frei machen und das neue Jahr mit frischen Gedanken begrüßen.

1 Kommentar

  1. Silvester ist definitiv ein großes Problem für Vierbeiner. Nicht nur mein Hund, auch meine Katze dreht bei der Böllerei durch und wird total verängstigt. Überraschend ist das nicht – denn selbst für mich sind die Böller unheimlich laut!

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