Heiße Hündin bei Schnee und Eis

Das neue Jahr beginnt bei vielen Hündinnen mit der Läufigkeit. Lockspuren, die Rüden darauf entsprechend aufmerksam machen sollen, werden von ihnen dann im Schnee hinterlassen. Hier hält der Duft der heißen Hündin besonders lange und da ja meist nicht nur eine Hündin läufig wird, kann das für Rüden doch zu einer sehr argen Prüfung ausarten, die die meisten nicht bestehen werden. Die einen Rüden laufen weg, auf der Suche nach einer läufigen Hündin. Andere Rüden werden richtig schwermütig. Oft wird vermehrt gebellt oder auch weniger gefressen.

Eine Hündin ist meist ca. drei Wochen läufig. Allerdings sind nur fünf oder sechs Tage davon die sogenannte Duldungsphase. Nur in diesen wenigen Tagen ist sie deck- und aufnahmebereit. In den anderen Tagen ist sie zwar sehr interessant für den Rüden, aber die Hündin selbst hat eben kein Interesse.

Wie oft eine Hündin läufig wird, hängt auch stark von der rasse ab. Es gibt Hunderassen (Baseji, Sarloos), bei denen werden Hündinnen nur einmal im Jahr läufig, bei anderen Rassen tritt dieser Zustand alle fünf bis acht Monate auf. An eine Jahreszeit gebunden ist die Läufigkeit dabei nicht wirklich, dennoch scheint es so zu sein, dass eben zu Beginn des Jahres, bei Schnee und Eis besonders viele Hündinnen in diesem Zustand sind. Heiße Hündin bei Schnee und Eis kann also auch eine Einbildung sein.

 

 

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