Ab wann ein Hund ein Senior ist, ist von Hunderasse zu Hunderasse, aber auch von Hund zu Hund verschieden. Die Frage „Ab wann ist mein Hund alt“ lässt sich also nicht pauschal beantworten. Gerade Angehörige von kleinen Hunderassen können mit 15 Jahren noch topfit sein. Da können Halter von großen Hunden nur von Träumen. Hier schreitet der Alterungsprozess doch deutlich schneller voran. Kaum war der Große Welpe, ist er bereits ein alter Hund.

Gerade bei den ganz großen Hunden, zum Beispiel der Dogge, hat man beinahe den Eindruck, dass es von der Pubertät fast direkt ins Seniorenalter geht.

Feine Zeichen zeigen uns das Alter beim Hund

Am eigentlichen Alter kann man es dann auch kaum erkennen, man muss auf die feinen Zeichen achten. Das Seniorenstadium lässt sich eben nicht am tatsächlichen Lebensalter festmachen. Also heißt es, seinen Hund zu beobachten, und darauf zu achten, ob er altersbedingte Probleme zeigt, oder eben noch nicht.

  • Graue Haare um die Schnauze. Später auch um Auge und Pfoten.
  • Schwerhörigkeit.
  • Getrübte Augen bzw. Augenlinsen.
  • Er kommt morgens nicht mehr so gut hoch. Auch weil die Muskelmasse abnimmt.

All das sind erste Anzeichen dafür, dass unser Hund alt wird.

Die Anzeichen dafür, dass der eigene Hund bereits zu den Senioren zählt, können sowohl psychischer als auch physischer Natur sein.

Übrigens, es gibt ein Jäger-Sprichwort über das Altern unserer Hunde und ihrer verschiedenen Lebensphasen:

Fünf Jahre ein junger Hund,
Fünf Jahre ein guter Hund,
Fünf Jahre ein alter Hund.

Ab wann wird ein Hund als Senior bezeichnet

Als Senior wird ein Hund häufig bezeichnet, wenn er etwa 75 Prozent der rasse typischen Lebenserwartung erreicht hat. Bei einem Hund, der einer Rasse angehört, die zwölf Jahre alt wird, wäre dies bereits ab dem 8. Jahr der Fall. Als Faustformel nimmt man übrigens 9 Jahre als Alter, ab dem ein Hund als Senior zu betrachten ist. Bei großen Rassen schon ab sieben Jahre.

Geriatrieprofil für Hunde

Es gibt aber auch das Geriatrieprofil. Dabei handelt es sich um ein spezielles Blutprofil, auf dem alle organrelevanten Werte eines Hundes aufgeführt sind. Einige Tierärzte empfehlen es Haltern mit Hunden ab dem 6 bis 8. Lebensjahr jährlich durchzuführen. In diesem Geriatrieprofil kann man Hinweise darauf finden, dass sich beim Hund altersbedingt etwas ändert. (auch Interessant: Blutgruppen beim Hund).

Ein geriatrisches Profil enthält u.a. auf jeden Fall sämtliche Nieren- und Leberwerte, die gerade beim älteren Hund wichtig sind, denn diese Organe können im Alter einer größeren Belastung unterliegen. Gerad hier hat man dann aber mit diätischen Maßnahmen über das Futter die Chance eine Besserung zu erreichen – und dies ist meist günstiger, als hinterher hohe Tierarztkosten zu bezahlen.

Man sollte sich das Geriatrieprofil, also das Blutbild mit den entsprechenden Werten, von seinem Tierarzt dann auch aushändigen lassen. So hat man es auch zur Hand, wenn man einen anderen Tierarzt besuchen muss und dort ein weiteres Blutbild gemacht werden muss. Im Notfall kann der behandelnde Tierarzt sich ein Bild machen, inwiefern sich die Werte zum letzten Bluttest verändert haben.

Alter Hund und Tierarzt

Gehört der Hund schon zu den Grauschnautzen, dann wäre eine regelmäßige tierärztliche Kontrolluntersuchung anzuraten. Viele Hundehalter gehen einmal pro Jahr zum Tierarzt, lassen abchecken ob alles ok ist und den Impfstatus überprüfen. Ist der Hund ein Senior, sollte man die tierärztlichen Kontrolluntersuchungen alle sechs Monate durchführen. So lassen sich oft frühe Anzeichen einer Alterserkrankung rechtzeitig erkennen.

Was man tun kann – Hundeopa unterstützen

Zum einen sollte man die wichtigen Auswirkungen, die Übergewicht immer auf einen Hund haben kann, gerade bei einem alten Hund beachten. Ein schlanker Hund, der ausreichend Bewegung hat, wird auch eher im Alter fit bleiben.

Beachten sollte man auch, dass ältere Hunde meist auch ein erhöhtes Ruhebedürfnis haben. Meist können sie auch mit Stress nicht mehr so gut umgehen. Das ihre Sinnesleistungen abnehmen (Geruchssinn, Hören, Sehen) macht ihnen ebenfalls zu schaffen.

Natürlich können alte Hunde auch durch spezielle Seniorenfutter unterstützt werden, die auf den veränderten Stoffwechsel im Alter abgestimmt sind. So enthält Seniorenfutter meist weniger Kalorien. Dafür sind meist auch mehr Vitamine und Antioxidantien enthalten. Natürlich kann man auch mit Nahrungsergänzungsmitteln wie hochwertigen Ölen oder auch Hagebuttenpulver einiges dafür tun, dass es dem Hundeopa auch im Alter gut geht.

Für eine bessere Bewegung gibt es zum Beispiel auch Grünlippmuschelpulver.

Siehe auch: Alten Hund das Leben schöner machen. Hunde im Winter.